Storchenschnabel Wirkung: Natürliche Heilkraft und vielfältige Anwendung
Der Storchenschnabel, oft als unscheinbares Kraut am Wegesrand übersehen, birgt ein erstaunliches Potenzial für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Entdecken Sie die vielfältigen Wirkungen und Anwendungsbereiche dieser faszinierenden Pflanze!
Storchenschnabel Wirkung: Natürliche Heilkraft und vielfältige Anwendung
Der Storchenschnabel, auch bekannt als Geranium, ist eine vielseitige Pflanzengattung, die in der Naturheilkunde seit Jahrhunderten geschätzt wird. Seine unterschiedlichen Arten, wie beispielsweise der stinkende Storchenschnabel (Geranium robertianum) oder Ruprechtskraut, bieten eine breite Palette an gesundheitlichen Vorteilen. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Storchenschnabel Wirkung, seine Anwendungsgebiete und worauf Sie bei der Verwendung achten sollten.
Was ist Storchenschnabel?
Der Storchenschnabel ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Seinen Namen verdankt er der Form seiner Frucht, die an den Schnabel eines Storches erinnert. Viele Arten sind in Europa heimisch und wachsen wild an Waldrändern, Wiesen und Wegesrändern. Besonders bekannt ist der stinkende Storchenschnabel (Geranium robertianum), der aufgrund seines unangenehmen Geruchs leicht zu erkennen ist.
Inhaltsstoffe und ihre Wirkung
Die Storchenschnabel Wirkung beruht auf einer Vielzahl von wertvollen Inhaltsstoffen:
- Gerbstoffe: Wirken adstringierend (zusammenziehend) und entzündungshemmend.
- Ätherische Öle: Verleihen der Pflanze ihren charakteristischen Geruch und wirken antiseptisch.
- Bitterstoffe: Fördern die Verdauung und regen den Appetit an.
- Flavonoide: Wirken antioxidativ und schützen die Zellen vor Schäden.
- Tannine: Können blutstillend wirken.
Storchenschnabel Wirkung: Vielfältige Anwendungsgebiete
Dank seiner vielfältigen Inhaltsstoffe wird der Storchenschnabel in der Naturheilkunde bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt:
Wundheilung
Die adstringierenden Eigenschaften der Gerbstoffe unterstützen die Wundheilung. Storchenschnabel kann äußerlich als Umschlag oder Tinktur bei kleinen Verletzungen, Hautirritationen und Ekzemen angewendet werden.
Entzündungshemmende Wirkung
Die enthaltenen Flavonoide und ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und können bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum, sowie bei Gelenkschmerzen lindernd wirken. Ein Tee aus Storchenschnabel kann bei Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen helfen.
Verdauungsfördernd
Die Bitterstoffe regen die Produktion von Verdauungssäften an und fördern so die Verdauung. Storchenschnabel kann bei leichten Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl eingesetzt werden.
Blutstillende Wirkung
Die Tannine können bei kleineren Blutungen, beispielsweise bei Nasenbluten oder Zahnfleischbluten, helfen. Ein getränktes Tuch mit Storchenschnabeltee kann auf die betroffene Stelle aufgelegt werden.
Weitere Anwendungsgebiete
Darüber hinaus wird dem Storchenschnabel eine positive Wirkung bei folgenden Beschwerden nachgesagt:
- Unterstützung bei Melancholie und depressiven Verstimmungen (Quelle)
- Linderung von Menstruationsbeschwerden (traditionelle Anwendung)
- Unterstützung bei Diabetes (blutzuckersenkende Wirkung) (Quelle)
Anwendung von Storchenschnabel
Storchenschnabel kann auf verschiedene Arten angewendet werden:
- Tee: Ein bis zwei Teelöffel getrocknetes Kraut mit heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.
- Tinktur: Storchenschnabel in Alkohol ansetzen und einige Wochen ziehen lassen.
- Umschläge: Ein Tuch mit Storchenschnabeltee tränken und auf die betroffene Stelle auflegen.
- Bäder: Dem Badewasser einen Storchenschnabeltee hinzufügen.
- Salben: Storchenschnabel Tinktur oder Tee kann in Salben eingearbeitet werden.
Worauf Sie bei der Anwendung achten sollten
Obwohl Storchenschnabel im Allgemeinen als sicher gilt, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Schwangerschaft und Stillzeit: Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Storchenschnabel nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker angewendet werden.
- Allergien: Bei bekannter Allergie gegen Storchschnabelgewächse sollte die Anwendung vermieden werden.
- Wechselwirkungen: Storchenschnabel kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen.
- Nebenwirkungen: In seltenen Fällen können Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
Storchenschnabel selber sammeln oder kaufen?
Storchenschnabel kann in der Natur gesammelt werden, allerdings sollte man sich gut mit der Pflanze auskennen, um Verwechslungen zu vermeiden. Achten Sie darauf, nur an sauberen Standorten zu sammeln, die nicht durch Pestizide oder andere Schadstoffe belastet sind. Alternativ können Sie Storchenschnabel auch in Apotheken, Reformhäusern oder Online-Shops kaufen. Achten Sie dabei auf eine gute Qualität und Herkunft.
Fazit
Die Storchenschnabel Wirkung ist vielfältig und kann bei verschiedenen Beschwerden lindernd wirken. Ob zur Wundheilung, bei Entzündungen oder Verdauungsbeschwerden – der Storchenschnabel ist ein wertvolles Kraut aus der Naturapotheke. Achten Sie jedoch auf eine korrekte Anwendung und konsultieren Sie bei Bedarf einen Arzt oder Heilpraktiker.