Sanarium erleben — das sanfte Saunakonzept für Entspannung, Haut und Gesundheit
Ein Sanarium vereint die Wärme einer Sauna mit der Feuchte eines Dampfbads und bietet so besonders mildes, schonendes Saunieren. In diesem Artikel erfahren Sie, wie ein Sanarium funktioniert, für wen es geeignet ist, welche Vorteile es bringt und wie Sie den Aufenthalt optimal gestalten.
Was ist ein Sanarium?
Ein Sanarium ist eine moderne Form des Schwitzbads, die Eigenschaften von klassischer Sauna und Dampfbad kombiniert. Typisch sind deutlich mildere Temperaturen und eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Vergleich zur finnischen Sauna. Ziel ist ein besonders angenehmes, schonendes Badeklima, das Entspannung und Regeneration fördert.
Technik, Klima und Varianten
Temperatur und Luftfeuchte sind die entscheidenden Merkmale eines Sanariums:
- Temperatur: meist zwischen 45 °C und 60 °C (häufig angegeben: 50–60 °C).
- Luftfeuchtigkeit: deutlich höher als in der Trockensauna, typischerweise 40–60 % oder variabel je nach Betriebsart.
Hersteller wie KLAFS bieten das SANARIUM® als Markenlösung an, die verschiedene „Badeformen“ ermöglicht — von mildem Warmluftbad bis zu softem Dampfbad und Kräuteraufgüssen. Hinweis: SANARIUM® ist ein geschützter Markenname; der Begriff "Sanarium" wird jedoch allgemein für diese Mischung aus Wärme und Feuchte verwendet. (Siehe: KLAFS SANARIUM.)
Wirkung und gesundheitliche Vorteile
Das Sanarium bietet mehrere positive Effekte, die es bei Wellness-Gästen und in Spa-Bereichen beliebt machen:
- Entspannung: die milde Wärme löst Verspannungen ohne die starke Kreislaufbelastung einer heißen Sauna.
- Schonende Schwitzwirkung: fördert Durchblutung und Lymphfluss, ohne den Körper zu überfordern.
- Hautpflege: die Kombination aus Wärme und Feuchte unterstützt die Hautreinigung und kann das Hautbild verbessern.
- Regeneration: ideal nach Sport oder als Ruhephase, da es muskuläre Erholung fördert.
- Stressreduktion: beruhigendes Klima wirkt sich positiv auf das Nervensystem aus.
Mehrere Wellness-Portale beschreiben ähnliche Effekte, etwa eine blutdruckregulierende Wirkung und Stärkung des Immunsystems durch regelmäßige Anwendung (siehe Urlaubsguru oder sonnenklar.TV).
Für wen ist ein Sanarium geeignet — und wer sollte vorsichtig sein?
Dank der moderaten Temperatur ist das Sanarium für viele Menschen gut verträglich:
- Geeignet für: Einsteiger in die Saunakultur, ältere Personen, Menschen mit empfindlicher Haut oder leichtem Kreislaufempfinden, Sportler zur Regeneration.
- Vorsicht/Contraindikationen: Bei akuten Infektionen/Fieber, unkontrollierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwerer Hypertonie oder akuten Entzündungen sollte auf den Saunagang verzichtet werden. Schwangere sollten vorher ärztlichen Rat einholen.
So nutzen Sie ein Sanarium richtig — Ablauf und Tipps
Ein typischer Sanarium-Ablauf ähnelt dem klassischen Saunieren, ist aber sanfter:
- Dauer: 10–20 Minuten pro Aufenthalt; wer sich wohlfühlt, kann es auch länger machen. Im Zweifel lieber kürzer starten.
- Zyklen: 1–3 Aufgüsse mit anschließender Abkühlung und Ruhephase; insgesamt 2–3 Zyklen sind üblich.
- Abkühlung: lauwarmes bis kühles Abduschen oder ein kurzes Tauchbecken, ruhiges Nachruhen (10–20 Minuten).
- Hydration: vorher und nachher ausreichend trinken.
- Duft & Kräuter: Sanarien bieten oft Kräuter- oder Aromabäder (z. B. Eukalyptus, Kräutermischungen), die das Wohlbefinden verstärken.
Unterschiede zur finnischen Sauna und zum Dampfbad
- Finnische Sauna: hohe Temperatur (80–100 °C), geringe Luftfeuchte — starke Schwitzwirkung, hohe Kreislaufbelastung.
- Dampfbad: niedrigere Temperatur (um 40–50 °C), sehr hohe Luftfeuchte (nahe 100 %) — dichter Wasserdampf.
- Sanarium: mittlere Temperatur, erhöhte, aber nicht kondensierende Luftfeuchte — angenehme, weniger belastende Kombination.
Sanarium zu Hause oder im Hotel — Kosten und Planung
Immer mehr Privatkunden lassen sich Sanarium-Module für den Hausgebrauch planen. Preise variieren stark je nach Größe, Ausstattung (Dampf- und Steuertechnik, Innenausbau, Verglasung) und Hersteller. Bei Hotel- und Spa-Anbietern ist ein Sanarium häufig als Teil des Wellnessbereichs integriert; Anbieter wie KLAFS liefern Komplettlösungen für Privat- und Objektkunden (Produktinfo).
Pflege, Hygiene und Technik
- Regelmäßige Reinigung der Bänke und Böden sowie ausreichende Belüftung sind wichtig.
- Technik: Dampferzeuger, Warmlufttechnik und Regelung für Temperatur/Feuchte sollten fachgerecht gewartet werden.
- Bei gewerblich genutzten Sanarien gelten zusätzliche Hygiene- und Sicherheitsvorschriften.
Fazit
Ein Sanarium ist die ideale Wahl für alle, die die wohltuende Wirkung von Wärme suchen, aber die extreme Hitze der klassischen Sauna vermeiden möchten. Es kombiniert milde Temperaturen mit angenehmer Luftfeuchte und eignet sich hervorragend zur Entspannung, Hautpflege und Regeneration. Wer gesundheitliche Einschränkungen hat, sollte vorab mit dem Arzt sprechen – ansonsten lohnt sich ein Besuch in einem Spa mit Sanarium, um die sanfte Form des Saunierens kennenzulernen.
Weiterführende Links und Quellen:
Weitere Beiträge
Die Kosten einer Hypnosesitzung: Was du wissen musst
vor 4 Monaten
Thuja D12: Das Multitalent in der Homöopathie
vor 4 Monaten